Alles hat eine Geschichte
Alles hat eine Geschichte
Kranke Menschen haben eine Krankheitsgeschichte ...
Krankheiten entstehen selten aus dem Nichts, sondern haben eine Vorgeschichte: durchgemachte Infektionen, belastende Lebensphasen oder familiäre Belastungen können den Boden bereiten – manchmal sofort spürbar, manchmal erst nach Jahren.
Manche Krankheitsneigungen sind angelegt und verstärken sich unter andauerndem Stress oder ungünstigen Umweltfaktoren. Forschung zeigt zunehmend, dass solche Belastungen Spuren im Körper hinterlassen können – sogenannte epigenetische Veränderungen, die unsere Immunabwehr beeinflussen. Diese Veränderungen können sogar an die nächste Generation weitergegeben werden.
Auch Infektionen gehören dazu: Viele Erreger begleiten den Menschen seit Urzeiten und fordern ständig Anpassung vom Körper. Meist gelingt das gut, manchmal aber hinterlassen sie eine dauerhafte Schwächung oder Neigung zur Erkrankung.
Verstehen wir Krankheiten als Teil einer individuellen und familiären Geschichte, eröffnen sich neue Perspektiven auf Gesundheit, Prävention und Heilung.
Für die homöopathische Behandlung spielen neben der möglichst klaren klinischen Diagnose diese ganz individuellen und familiären Krankheitsgeschichten eine zentrale Rolle. Sie spiegeln die geprägten Empfindlichkeiten und Bewältigungsmuster.
Manche Krankheitsneigungen sind angelegt und verstärken sich unter andauerndem Stress oder ungünstigen Umweltfaktoren. Forschung zeigt zunehmend, dass solche Belastungen Spuren im Körper hinterlassen können – sogenannte epigenetische Veränderungen, die unsere Immunabwehr beeinflussen. Diese Veränderungen können sogar an die nächste Generation weitergegeben werden.
Auch Infektionen gehören dazu: Viele Erreger begleiten den Menschen seit Urzeiten und fordern ständig Anpassung vom Körper. Meist gelingt das gut, manchmal aber hinterlassen sie eine dauerhafte Schwächung oder Neigung zur Erkrankung.
Verstehen wir Krankheiten als Teil einer individuellen und familiären Geschichte, eröffnen sich neue Perspektiven auf Gesundheit, Prävention und Heilung.
Für die homöopathische Behandlung spielen neben der möglichst klaren klinischen Diagnose diese ganz individuellen und familiären Krankheitsgeschichten eine zentrale Rolle. Sie spiegeln die geprägten Empfindlichkeiten und Bewältigungsmuster.
Geschichte ist,
wer wir sind und
warum wir so sind,
wie wir sind.
David McCullough - amerikanischer Historiker
Auch Heilmethoden haben eine Geschichte
Meine Veröffentlichungen zu Personen und Themen der Homöopathiegeschichte
Weltfremder Schreiberling oder Pionier der reinen Hahnemannschen Heillehre – Wer war eigentlich G.H.G. Jahr?
in: Neues Archiv für Homöopathik, Kwibus Verlag, Mühlheim a.d.R., Band 2 (2007) (erschienen 06/2008), S. 159 -189.in: Zeitschrift für Klassische Homöopathie (ZKH), Haug-Verlag Stuttgart, Band 55, Heft 2/2011, S. 76 – 79.
in: Homöopathie Konkret, Hrsg. K. Hill, Heft 1/2011, S. 79 – 87.
Georg Heinrich Gottlieb Jahr, sa vie et son oeuvre
in: Revue Belge d`Homoeopathie, Nr. 250, Juni 2011 (Vol. 69), S. 188-199.in: Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ), Haug-Verlag Stuttgart, Band 257, Heft 1/2012.
Nach einem französischen Artikel von G. H. G. Jahr aus dem Journal de la Société Gallicane de médecine homéopathique von 1858/59
in: Zeitschrift für Klassische Homöopathie (ZKH), Haug-Verlag Stuttgart, Band 56, Heft 1/2012, S. 29-35.
in: Zeitschrift für Klassische Homöopathie (ZKH), Haug-Verlag Stuttgart, Band 56, Heft 1/2012, S. 29-35.
in: Zeitschrift für Klassische Homöopathie (ZKH), Haug-Verlag Stuttgart, Band 60, Heft 2/2016, S. 79-85.
Die Rückert-Brüder und ihr Einsatz für die Homöopathie.
in: Homöopathie Konkret, Hrsg. K. Hill, Heft 1/2017, S. 70 – 77.
Auch ich habe eine Geschichte ...
Zu mir
Ich bin Jahrgang 1968, in Thüringen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur und einem einjährigen Betriebspraktikum studierte ich von 1987-1992 an der TU Dresden Arbeitsingenieurwesen/Ergonomie. Die Wendezeit, die mitten in meinem Studium begann, stellte einige Weichen neu.
Nach meinem Abschluss als Diplomingenieur arbeitete ich zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Essen. Als Arbeitswissenschaftlerin konnte ich zwar durch ergonomische Arbeitsgestaltung zur Prävention typischer Beschwerden beitragen. Doch wurde mir bewusst, dass gesundheitliche Probleme weniger auf die unmittelbaren Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind, sondern auf tiefer liegende Ursachen und komplexe Zusammenhänge. Das führte mich zu einer beruflichen Neuorientierung in eine Richtung, die den Mensch ganzheitlich betrachtet.
Nach meinem Abschluss als Diplomingenieur arbeitete ich zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Essen. Als Arbeitswissenschaftlerin konnte ich zwar durch ergonomische Arbeitsgestaltung zur Prävention typischer Beschwerden beitragen. Doch wurde mir bewusst, dass gesundheitliche Probleme weniger auf die unmittelbaren Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind, sondern auf tiefer liegende Ursachen und komplexe Zusammenhänge. Das führte mich zu einer beruflichen Neuorientierung in eine Richtung, die den Mensch ganzheitlich betrachtet.
In der Homöopathie fand ich eine geniale Methode, welche die Gesundheit tiefgreifend und nachhaltig regulieren kann, ohne dabei die unmittelbaren Lebens- und Arbeitsbedingungen auszublenden. Nach einer 3jährigen Homöopathie-Ausbildung an der ehemaligen Schule für Klassische Homöopathie Fränkische Schweiz (von Jürgen Stegmeyer) sowie einer Heilpraktiker-Ausbildung konnte ich Ende 2005 ich meine eigene Praxis in Weilersbach eröffnen, wo ich seit 1997 mit meiner Familie lebe.
Durch Fortbildungen bei verschiedenen Homöopathen, wie Paul Herscu, Norbert Winter, Anton Rohrer, Michael Kohl, Jens Ahlbrecht und Tjado Galic und durch das Studium alter homöopathischer Literatur habe ich unterschiedliche Arbeitsmethoden und Sichtweisen kennengelernt und auch geübt. Als besonders wertvoll schätze ich die seit 2008 regelmäßige konsiliarische Weiterbildung bei Tjado Galic in Würzburg, weil sie äußerst praxisnah, vielseitig und unabhängig von spezifischen homöopathischen Strömungen ist.
Eine wichtige Rolle spielt seit Beginn meiner Praxis auch die literarische Bekanntschaft mit G.H.G. Jahr. Die bis dato spärlichen und teils auch widersprüchlichen Angaben zu seiner Person regten mich zu umfassenden biographischen Nachforschungen und mehreren Recherchereisen an.
Durch Fortbildungen bei verschiedenen Homöopathen, wie Paul Herscu, Norbert Winter, Anton Rohrer, Michael Kohl, Jens Ahlbrecht und Tjado Galic und durch das Studium alter homöopathischer Literatur habe ich unterschiedliche Arbeitsmethoden und Sichtweisen kennengelernt und auch geübt. Als besonders wertvoll schätze ich die seit 2008 regelmäßige konsiliarische Weiterbildung bei Tjado Galic in Würzburg, weil sie äußerst praxisnah, vielseitig und unabhängig von spezifischen homöopathischen Strömungen ist.
Eine wichtige Rolle spielt seit Beginn meiner Praxis auch die literarische Bekanntschaft mit G.H.G. Jahr. Die bis dato spärlichen und teils auch widersprüchlichen Angaben zu seiner Person regten mich zu umfassenden biographischen Nachforschungen und mehreren Recherchereisen an.